Ortschronik Tergast -->
Ortschronik Tergast

Das Dorf TERGAST ist ein Ortsteil von der Gemeinde Moormerland im Landkreis Leer/Ostfriesland- Er gehört zum Land Niedersachsen in der Bundesrepublik Deutschland / EUROPA. Auf den folgenden Seiten will ich versuchen, möglichst viel aus der Geschichte des Dorfes und von der gegenwärtigen Lage zu veröffentlichen. Dazu gebrauche ich auch die Hilfe der Bewohner, der Institutionen wie Vereine, Gruppen, Kirche etc., der Gemeindeverwaltung und des Ortsrates, früherer und jetziger Betriebe, Archive und Sammlungen. Alle Informationen werden sofort auf den zugehörigen Seiten ins Internet gestellt. So kann die Gestaltung und Fortführung der Chronik zu jeder Zeit verfolgt werden. Ich bin sehr dankbar, wenn ich auf Fehler und Unkorrektheiten aufmerksam gemacht werde.

Eine Luftaufnahme aus den Fünfziger Jahren. Ganz links das alte Pastorenhaus, das 1967 abgerissen wurde, daneben die Schule (erbaut 1938) mit Schulhof und Mieghuuske. Das Häuschen mit dem Walmspitzdach ist das Sprüützenhäuschen. Ganz rechts die damalige Schulstrasse (heute Windemöller Strasse), oben Mitte das Ehrenmal 1914/18 verdeckt von hohen Bäumen, daneben das Haus, in dem ich jetzt wohne.

Wer hat noch andere Luftaufnahmen von Tergast?

Außerdem suche ich noch Zeitzeugen aus der Kriegszeit, Kriegsende, Kluttenzeit.

Wer hat noch Bilder ut Omas Tieden, von der Schulzeit, von der Konfirmation, vom Vereinsleben, vom Dorfleben, von Handwerkern und Arbeitern und mehr?

Wer kann noch etwas erzählen von  annodazumal  und  dor was dat so .......

Unsere Kirche zu den vier Jahreszeiten

......und in der Weihnachtszeit ....

 

 

 

DCP_2155

 

 

Text des Liedes nebenan. Bitte nach rechts skrollen

Schalten Sie die Titelmusik ab und klicken Sie auf ein Kirchenbild. Die beiden Ortschaften Tergast und Gandersum gehören kirchlich zusammen. Ihr Pastor Faßbender wohnt in Tergast, Pastor-Busch-Straße 7. Oldersum und Rorichum liegen in der Nähe. Alle vier Dörfer gehören zur Gemeinde Moormerland. Auf den Seiten Kirche und Pastoren, sowie unter Musik werden die neuesten Nachrichten veröffentlicht.

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Aus gesundheitlichen Gründen und auch altersbedingt kann ich nicht mehr an Veranstaltungen etc. in Tergast teilnehmen. Trotzdem möchte ich diese Homepage noch betreuen, ergänzen und Fehler berichtigen. Schicken sie mir Anregungen, Bilder und Texte, die in der HP aufgenommen werden sollen, am besten über E-Mail jbtergast@t-online.de , über Telefon 04924/9559800 oder FAX 04924/9559801 oder per Post bzw. persönlich: Johann Beerens, am Ehrenmal, 26802 Tergast

Diese Homepage wurde eingerichtet und gestaltet von Johann Beerens, Am Ehrenmal 1 26802 TERGAST    Tel.: 04924/9559800 FAX: 04924/9559801  Mailto: jbtergast@t-online.de                                                          geändert am 18. Juni 2011

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Paul Gerhardt 1656


1. Geh’ aus mein Herz und suche Freud
In dieser schönen Sommerzeit
An deines Gottes Gaben
Schau an der schönen Gärtenzier
Und siehe wie sie mir und dir
|: Sich ausgeschmücket haben :|

2. Die Bäume stehen voller Laub
Das Erdreich decket seinen Staub
Mit einem grünen Kleide
Narzissen und die Tulipan
Die ziehen sich viel schöner an
|: Als Salomonis Seide :|.

3. Die Lerche schwingt sich in die Luft
Das Täublein fliegt auf seiner Kluft
Und macht sich in die Wälder
Die hochbegabte Nachtigall
Ergötzt und füllt mit ihrem Schall
|: Berg Hügel Tal und Felder :|.

4. Die Glucke führt ihr Völklein aus
Der Storch baut und bewohnt sein Haus
Das Schwälblein speist die Jungen
Der schnelle Hirsch das leichte Reh
Ist froh und kommt aus seine Höh
|: In’s tiefe Gras gesprungen :|.

5. Die Bächlein rauschen in dem Sand
Und malen sich an ihrem Rand
Mit schattenreichen Myrten
Die Wiesen liegen hart dabei
Und klingen ganz vom Lustgeschrei
|: Der Schaf’ und ihrer Hirten :|.

6. Die unverdroßne Bienenschar
Fliegt hin und her, sucht hier und da
Ihr edle Honigspeise
Des süßen Weinstocks starker Saft
Bringt täglich neue Stärk’ und Kraft
|: In seinem schwachen Reise :|.

7. Der Weizen wächset mit Gewalt
Darüber jauchzet jung und alt
Und rühmt die große Güte
Des, der so überflüssig labt
Und mit so manchem Gut begabt
|: Das menschliche Gemüte :|.

8. Ich selber kann und mag nicht ruhn
Des großen Gottes großes Tun
Erweckt mir alle Sinnen
Ich singe mit, wenn alles singt
Und lasse was dem Höchsten klingt
|: Aus meinem Herzen rinnen :|.

9. Ach denk ich bist Du hier so schön
Und läßt Du’s uns so lieblich gehn
Auf dieser armen Erde
Was will doch wohl nach dieser Welt
Dort in dem reichen Himmelszelt
|: Und güldnen Schlosse werden? :|

10. Welch hohe Lust, welch heller Schein
Wird wohl in Christi Garten sein!
Wie wird es da wohl klingen?
Da so viel tausend Seraphim
Mit unverdroßnem Mund und Stimm
|: Ihr Halleluja singen :|.

 

11. Oh wär ich da, o stünd ich schon
Ach süßer Gott vor Deinem Thron
Und trüge meine Palmen!
So wollt ich nach der Engel Weis’
Erhöhen Deines Namens Preis,
|: Mit tausend schönen Psalmen :|.

12. Doch gleichwohl will ich weil ich noch
Hier trage dieses Leibes Joch
Auch gar nicht stille schweigen.
Mein Herze soll sich fort und fort
An diesem und an allem Ort
|: Zu Deinem Lobe neigen :|.

13. Hilf mir und segne meinen Geist
Mit Segen, der vom Himmel fleußt,
Daß ich Dir stetig blühe;
Gib, daß der Sommer Deiner Gnad
In meiner Seele früh und spat
|: Viel Glaubensfrücht erziehe :|.

14. Mach in mir Deinem Geiste Raum,
Daß ich Dir werd ein guter Baum,
Und laß mich Wurzeln treiben;
Verleihe, daß zu Deinem Ruhm,
Ich Deines Gartens schöne Blum
|: Und Pflanze möge bleiben :|.

15. Erwähle mich zum Paradeis,
Und laß mich bis zur letzten Reis
An Leib und Seele grünen;
So will ich Dir und Deiner Ehr
Allein und sonstern Keinem mehr
|: Hier und dort ewig dienen. :|

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